Postdigitale kulturelle Jugendwelten

Entwicklung neuer Methodeninstrumente zur Weiterentwicklung der Forschung zur Kulturellen Bildung in der digitalen und postdigitalen Welt

Die Nutzung neuer Medien hat sich in den letzten Jahren rasant gewandelt. Die heutigen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sind zunehmend geprägt von digitalen Netzwerken, mobilen Gadgets, Apps und Algorithmen und werden, wenn es heute nicht schon der Fall ist, in naher Zukunft wesentlich darauf basieren. Dieser Wandel, der kulturelle Gefüge und ästhetische und künstlerische Praktiken tiefgreifend und in vielerlei Hinsicht berührt, wird im aktuellen Diskurs als “postdigitaler Zustand” (Jörissen) bezeichnet.

In der postdigitalen Welt verändern sich auch die Bedingungen kultureller Teilhabe und Bildung. Anhand eines mixed method-Designs soll erstmals ausführlich geprüft werden, wie sich der digitale Medienwandel auf die aktuelle künstlerisch-kreative Praxis junger Menschen ausgewirkt hat.

Das Projekt ist ein Verbundvorhaben zwischen dem Institut für Bildung und Kultur e.V. (ibk) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).